Wie ein Betriebsleiter Excel-Files durch eine eigene App ersetzt hat #25

Shownotes

Sehen wir uns auf dem TokenMade Event in München am 28.09.2026? Hier geht's zum Event: https://tokenmade.ai/events

Christoph ist Betriebsleiter in einer Chemieproduktion. Sein Alltag bestand aus verknüpften Excel-Files, die jeden Monat neu angelegt wurden, mit Formeln über mehrere Zeilen, geschrieben von Kollegen, die längst nicht mehr im Haus sind.

Heute läuft stattdessen eine selbstgebaute App im Produktivbetrieb: Tages- und Schichtdaten, automatische Plausibilisierung bei der Eingabe, Tages-, Monats- und Jahresberichte, jeden Morgen um 6 Uhr eine Executive Summary per Mail ans Management.

Wir sprechen darüber, wie die Reise vom HTML-Dashboard über das erste schmerzhafte Learning ohne Git bis zum ersten Deployment auf dem Firmenserver verlief.

Christoph Pristl https://www.linkedin.com/in/christophpristl/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zu Tokenmade.

00:00:02: Wir sprechen hier mit Leuten, die in den letzten Monaten etwas mit AI gebaut haben um zu lernen was heute schon alles mit KI möglich ist.

00:00:10: uns interessiert vor allem wie sie es gebaut haben.

00:00:13: weniger was sondern das Wie?

00:00:16: Das machen wir auch am Montag dem achtundzwanzigsten September in München.

00:00:20: dort findet um siebzehn Uhr das nächste TokenMate Event statt.

00:00:24: mehr Infos auf tokenmate.ai.

00:00:27: slash events.

00:00:28: aber nun Erst mal in die Folge.

00:00:31: Hallo Christoph, wer bist du und was hast Du die letzten Monate mit KI gebaut?

00:00:38: Ja hallo Philipp freut mich hier sein zu dürfen.

00:00:40: Danke für die Einladung!

00:00:42: Mein Name ist Christoph.

00:00:43: ich bin Betriebsleiter in einer Chemieproduktion und habe aus der Not heraus oder aus dem Schmerz heraus alles mit Excel-Files und alten Formularen machen zu müssen ein Programm gebaut, in dem unser kompletter Betriebsalltag abgebildet ist.

00:01:01: Gut jetzt wirst du uns erstmal den Alltag erklären.

00:01:05: wir sind ja meistens so leben in der digitalen Welt schreiben ein paar E-Mails schreiben vielleicht ein paar User Stories ab und zu wird mal ein Bild auf Instagram gepostet.

00:01:16: wie sieht denn dein Alltag so aus?

00:01:18: Unser Alltag war voll von unterschiedlichen Excel-Feils, die untereinander verknüpft sind.

00:01:24: Das waren in Summe vier unterschiedliche Files, die jedes Monat neu angelegt werden mussten.

00:01:31: Es waren Verlinkungen drin und es waren Formeln drinnen, die über mehrere Zeilen lang waren, wo teils die Kollegen, die geschrieben haben nicht mehr im Haus waren oder sehr schwer nachvollziehbar waren wie kaum zu denen überhaupt.

00:01:44: Es gab natürlich Monate, wo vorhin überschrieben wurden unabsichtlich.

00:01:50: Das war für uns ein relativ großes Problem.

00:01:52: Es wurde dann daraus das Monatsreporting bzw.

00:01:54: des Jahresreportings gezogen.

00:01:57: Da musste alles handisch nachkontrolliert werden und es wollte sehr schwer nachvollziehbar sein.

00:02:02: Und natürlich gab's auch die eine oder andere Audizituation, in der man das Händchen des Auditos kennen vielleicht die einen oder anderen, die aus der Industrie sind, findet immer irgendwas was gerade nicht passt.

00:02:14: Und dann bist du auf einem Feld, wo es eine Formel steht, die überschrieben worden ist und dann erklär das mal was vor zwei Jahren da passiert ist.

00:02:21: Das waren vor allem zum Monatswechseln für uns immer ein riesengroßer auffahren stundenlanges Nachverfolgen wie kannst du den Werten?

00:02:29: Abstimmung mit Kollegen, Telefonate?

00:02:32: Woher kommt denn dieser Wert?

00:02:33: Stimmt das denn so?

00:02:36: Da hab ich mir dann überlegt dass muss doch einfach besser gehen.

00:02:39: in der heutigen Zeit wir können das ja alles selber bauen Ja, haben wir dann schon privat ein bisschen mit Cloud Code beschäftigt und so YouTube-Videos geschaut.

00:02:48: Was kann man denn da alles tun?

00:02:51: Und dann habe ich einfach mal angefangen zu bauen!

00:02:54: Das hat dann tatsächlich begonnen mit zu dieser Zeit noch mit Visual Basic Skript die abgelaufen sind und einem HTML Frontend.

00:03:09: Die Ursprungsvariante war dann so, dass die Excel-Files, die wir schon hatten ausgelesen wurden mit einem Script in einen JSON-File geschrieben und dann über ein halb DML Frontend als schönes Dashboard dargestellt wurde.

00:03:24: War zwar schön anzuschauen aber ich mag da keine Katastrophe um damit zu arbeiten.

00:03:31: Um den Jahreswechsel jener Februar war das vielleicht auch schon ... Claude Croth, wirklich meiner suchtend sehr populär war und da habe ich dann mal näher hingeschaut.

00:03:40: Und dann haben begonnen diese App zu bauen.

00:03:45: Ja sie ist im Alltag gereift größer geworden.

00:03:50: Es waren Unmengen an Kollegen Feedback die damit gearbeitet haben Die dann wieder irgendwelche Probleme oder Verbesserungen aufgezeigt haben und die ich nie gedacht hätte.

00:04:00: Somit hat sich unser Betriebssystem für den Produktionsalltag könnte man sagen, ergeben.

00:04:07: Wow!

00:04:08: Das bedeutet das ist jetzt wirklich live bei euch im Betrieb und es werden keine beziehungsweise weniger Exelisten verschickt?

00:04:19: Genauso wie es ist, das Programm war ungefähr sechs Wochen in einer Pilotphase im Testbetrieb mit einigen wenigen Kollegen wo wir dann wirklich noch sehr viel nachgefeilt und verbessert haben.

00:04:32: Und läuft jetzt in Summe seit sechs Monaten produktiv.

00:04:37: Wir verwenden das, wir machen auch unsere Reporting damit.

00:04:39: Es sind dann nachher noch mehrere Module dazugekommen.

00:04:44: Wir haben zum Beispiel auch unsere Zeiterfassung damit selbst gebaut.

00:04:48: Man kann sich das vorstellen wie eine normale Zeiterfaßung Wie man es kennt mit einer Stampelur mit NFC Terminals eigentlich eher aus einem Kostendruck heraus nicht fertig gekauft, sondern wir haben den pragmatischen Weg gewählt.

00:05:01: Wir haben das Backend bzw Frontend für die Terminals einfach mit Cloud Pod gebaut und ich habe dann einfach dazu Galaxy Tabs bestellt.

00:05:10: Ein NFC-Reader von Amazon kostet ca.

00:05:12: €.

00:05:13: Der hängt bei uns jetzt beim Eingang.

00:05:15: Die NFC Text dazu kostet ungefähr €.

00:05:19: Und wir haben ein fertiges Zeiterfassungssystem.

00:05:22: Wow.

00:05:23: Magst du uns ein bisschen zeigen, was du zeigen darfst?

00:05:26: Also ich gehe davon aus dass du uns jetzt nicht aufs Live-System lässt.

00:05:31: Sehr gerne!

00:05:32: Ich habe dazu.

00:05:34: das.

00:05:34: Backend ist das gleiche wie es auch im Livebetrieb verwendet wird.

00:05:37: Es sind nur damit Daten darin und das Frontend ist anonymisiert.

00:05:42: Das heißt somit kann man das herzeigen und man sieht die Funktionalität von dem und wie das Globe ausschaut.

00:05:49: Das ist jetzt der Bildschirm, den die Kollegen sehen wenn sie einsteigen in das Programm.

00:05:54: Die seitbar ist da relativ überfüllt.

00:05:56: Es ist aber dem geschuldet dass ich jetzt als Administrator eingeloggt bin.

00:06:00: Die jeweiligen Kollegen die damit arbeiten sind dann nur wirklich die Felder die sie auch brauchen im Alltag und wo sie Daten eintragen müssen.

00:06:08: Da sind jetzt jeder Menge Daten zu sehen.

00:06:14: Ableserwerte, Verbräuche und dergleichen die wichtigsten Sounde die Kollegen täglich erfassen.

00:06:19: Die früher dann auch im Extra gestanden sind.

00:06:22: Das ist da jetzt alles gesperrt weil für den jeweiligen Tag das schon eingetragen ist.

00:06:29: Und genau mit diesen Daten unter anderem arbeiten wir.

00:06:33: Das gibt es auch mehr auf Tagesbasis des Eingetragen wird.

00:06:36: Dann gibt's noch eigerne Daten die schichtweise bei dem Dreischichtbetrieb erfasst werden.

00:06:44: Das kann man dann da machen.

00:06:47: Es gibt noch ein Eingabefeld für Rohstoffanlieferungen, also im Prinzip alles was Lagerbewegungen, Inventur, alles was im Alltag auffällt.

00:06:56: und aus diesen Daten mussten wir früher händisch die Report generieren beziehungsweise es hat zwar verlinkter Excel geben die irgendwo einen Bericht ausgespuckt haben aber es war wie gesagt immer dann eine relativ große Aufwand den zu plausibilisieren und zu schauen.

00:07:10: passt das denn oder sonst hat das seine Richtigkeit?

00:07:15: Ja, was wir jetzt aus diesen Daten machen die da eingetragen werden im Vergleich zu Äxtel ist oder schon mal der Vorteil.

00:07:22: es ist eine Plausibilisierung im Hintergrund.

00:07:25: Das heißt der Kollege trägt nicht einfach nur den Wert dort ein sondern wenn er an Wert dort einträgt der jetzt zum Beispiel hier handelt sich um Zählerstehende.

00:07:34: das heißt der morgige Tag kann immer noch höher sein als der gestrige Tag.

00:07:39: sollte das dann nicht der Fall sein kommt sofort eine Fehlermeldung.

00:07:42: enthält bei dem Wert stimmt irgendwas nicht schau dir's nochmal auf Ziffer vergessen oder whatever.

00:07:49: Und dann mit diesen Daten, die wir da täglich dann erfassen werden automatisch die Berichte die wir brauchen mit der wird die Firma Steuern generiert.

00:07:59: es gibt ein Tagesbericht wo man sich in der Früh immer die wichtigsten Kennzahlen anschauen können wird automatisch hier ausgespuckt.

00:08:07: Wir haben das dann auch ein bisschen weitergetrieben dass man dann jeden also das ganze Management Team bekommt Jeden Morgen um sechs Uhr executive summary per E-Mail zugeschickt.

00:08:17: Da hat man gleich die wichtigsten Kennzahlen, wie ist der gesteige Tag gelaufen?

00:08:20: und war es dann okay?

00:08:22: gibt's irgendwo Handlungsbedarf?

00:08:24: muss man irgendwo eingreifen?

00:08:27: Das Gleiche gibts für ein Monatsbericht was schon mal unser erster wirklicher Painpoint war.

00:08:32: im Alltag wo immer viel Nacharbeit gefragt war Und das ist einer der Dinge die über die Zeit relativ stark gewachsen sind damit gearbeitet.

00:08:46: Und wie gesagt, diese Audit-Situationen waren halt immer... man würde im Audit einfach nicht anfangen irgendwo nachzuschauen.

00:08:52: warum ist es so?

00:08:53: Wie kommt's zu dem?

00:08:55: und wir verwenden sehr viele Kennzahlen bei uns in der Produktion.

00:08:59: Es gibt auch viele Sachen die berechnet sind nicht alles sondern nur ablese Werte und da war es in der Vergangenheit immer ein bisschen schwierig wenn man dann den Artikel gegenübergesehen ist und der gefragt hat ja wie kommt sie denn auf den Wert eigentlich?

00:09:14: Und aus dem Punkt habe ich dann da einfach eingebaut, sofort im Report.

00:09:19: Die muss man mit der Maus drüberfahren und die sieht dann genau wie es die Kenntzahl berechnet.

00:09:23: woher kommen die Werte?

00:09:24: was ist das Ergebnis?

00:09:26: Das gleiche gibt's für ein Jahresbericht ja natürlich in der Vergangenheit noch mehr ganz andere Nummern als die Monas Berichte weil das ganze mal zwölf zu plausibilisieren ist.

00:09:35: und das ist jetzt im Endeffekt ein Abfall Produkt aus unserem Tagesgeschäft.

00:09:42: Es gibt zwar die einen oder anderen Fall, wo man noch ein bisschen Abstimmung braucht.

00:09:45: Aber das sind jetzt ja Minuten und Stattstunden bis früher war.

00:09:51: Was vielleicht auch noch ein cooles Ding ist zu erwähnen, es ist im Monatsbericht mit eingebaut.

00:09:56: Hier haben wir dann überlegt diese ganzen Plausibilitätsrechnungen, die wir früher immer händisch gemacht haben.

00:10:02: Die ist jetzt in den Report direkt mit eingebaute, die ist da unten nur ausgeblendet weil das nicht für jeden Mitarbeiter wichtig ist.

00:10:10: Aber hier sehen wir dann sofort, sobald der Monatsbericht fertig ist.

00:10:14: Ist es plausible?

00:10:16: Gibt's irgendwo Punkte wo man hinschauen sollte?

00:10:20: Geht sich die Bilanz am Ende des Tages aus oder nicht?

00:10:24: Cool und sag mal wie hast du das überhaupt gebaut?

00:10:26: also wir hatten jetzt verschiedene Leute die haben gesagt ich hab da Wireframes gemalt und habe das dann Claude geschickt oder Codex und bin so vorgegangen.

00:10:39: Hast du irgendwie Screenshots oder Excel-Tabellen hochgeladen und gesagt, ich würde das gerne als Webfläche haben?

00:10:52: Ich nehm jetzt an.

00:10:53: Du bist kein Entwickler sondern hast dich da einfach so... Wie heißt das?

00:10:59: Working learning by doing und viele YouTube Tutorials später Und hier ist ein Screenshot, was soll ich jetzt machen?

00:11:09: Also wir nehmen uns mal so ein bisschen mit wie die Reise so war von Anfang des Jahres bis jetzt.

00:11:17: Die Reise war sehr interessant!

00:11:18: Ich war natürlich auch viel getrieben durch YouTube aber das meiste ist tatsächlich einfach im Dialog mit Claude entstanden.

00:11:25: Also gestartet habe ich ein Lehrformular unserer alten Excel Files gehört.

00:11:31: also das war an sich dann nichts Geheimes... Dann habe ich einfach den Klott reingeladen und hab gesagt, ich habe diese Excel-Formulare die ich jedes Monat neu machen muss was relativ schwer ist.

00:11:41: Und ich möchte das gerne in eine App packen.

00:11:44: wie mache ich das?

00:11:47: Das war dann ein relativ langer Dialog weil man dann fragen gestellt hat wie soll es sein wo soll es laufen?

00:11:52: wie ist eure Infrastruktur?

00:11:54: Wie viele Personen arbeiten damit?

00:12:00: Das waren dann wirklich viele Fragen, die zu beantworten wurden.

00:12:03: Und anhand dessen hat man dann eine Architektur vorgeschlagen, die möglich wäre für das.

00:12:09: Es ist natürlich immer ein Sache heißt, darf X-Costums irgendwie schnell funktionieren und auch noch gut sein und schön ausschauen.

00:12:17: Und dann war einfach die Rückmeldung von Claude, du kannst es mit einer Postgres-Datenbank machen.

00:12:22: Das ist auch das Open Source.

00:12:24: Dann irgendwie eine FastAPI Frontend.

00:12:27: Ich hatte keine Ahnung was irgendwas davon bedeutet und da habe ich mir gedacht, das geht cool!

00:12:31: Machen wir das einfach auf.

00:12:33: Gesagt getarnt haben wir gestartet.

00:12:39: Zu Beginn für mich wirklich, wirklich schwierig.

00:12:40: Claude hat dann immer Rückmeldungen gegeben was gerade zu tun ist, was er macht und ich hab nichts davon verstanden.

00:12:46: Alles war irgendwie Programmierer-Chagrin.

00:12:50: Ich habe mit dem überhaupt keine Vergangenheit.

00:12:52: Ich wusste nicht, was so überhaupt gerade passiert und welche Entscheidungen ich treffen muss.

00:12:57: Das war auch noch vor dem Auto-Modus von Claude Cote.

00:13:00: das heißt da hat man ja jeder oder sehr viele der Aktionen freigeben müssen die er tut Und das war für mich dann sehr schwierig und ich habe eigentlich nicht gewusst, wie man mit dem umgeht.

00:13:14: Aber in meiner Angstlosigkeit habe ich klar gesagt, ich verstehe nichts von dem was du mir sagst.

00:13:20: Es läuft alles an Entwickler Schaggarn weg und redet einfach mit einem Menschen, der keine Ahnung hat von irgendeiner Entwicklung.

00:13:30: Das hat mich schon wirklich näher zum Ziel geführt oder zum besseren Verständnis geführt Und so habe ich dann weitergearbeitet mit Cloudcode und das ist dann immer mehr gewachsen.

00:13:43: Es hat irgendwann diese App eine gewisse Größe erreicht, und dann war auch einmal der Fall dass was sich eingebaut oder ein Update ist zu machen einfach nicht funktioniert hat.

00:13:55: Ich hab natürlich keine Ahnung gehabt was jetzt Sakite ist, was Repositories, was Commits sind und dergleichen Und habe das auch nicht eingerichtet und hatte dann keine Möglichkeit wieder zurückzugehen, weil es keinen Change-Log gegeben hat.

00:14:09: Das war für mich ein relativ schmerzhaftes Learning.

00:14:13: Ich hab dann das Git nachgezogen... ...und so ist es dann nochmal mehr gewachsen.

00:14:20: Das hat schon einen Change-LOG gegeben.

00:14:22: Ich habe hinterlegt, dass alles was ich auf Tagesbasis oder auf Funktionsbasis... ...oder jeder Änderung die ich mache mitgeschrieben wird in einen eigenen Change-Log, in einem File wo genau steht was getan wurde.

00:14:40: Dann hat es auch die Git-Commits habe ich dann automatisch machen lassen und so habe mich von mal zu mal vorgehandelt und irgendwie ein bisschen weiter eingetaucht in diese ganze Entwicklerbasis Und das hat eigentlich halt gut funktioniert.

00:14:58: Es hat dieser große Schritt vor mir gestanden, okay wir haben jetzt ein App.

00:15:01: Die funktioniert irgendwie ganz cool!

00:15:04: Aber wie bekommen die hier zu weit, dass andere Kollegen damit arbeiten können?

00:15:07: Weil es war dann zu dem Zeitpunkt alles nur bei mir lokal am Laptop und ich habe keine Ahnung von Server oder sonstigen... Und auch das einfach Frage-Antwort-Spiel mit klarart Okay, wie mache ich das?

00:15:20: Der sagt ja, virtuelle Linux Umgebung wäre cool auf dem Server mit die Antipakete installiert Und im Endeffekt habe ich dann einfach die Anforderungen, die Cloud mitgegeben hat, an unsere IT weitergeleitet.

00:15:33: Mit Leuten möchte ich etwas machen, könnte mir das anlegen.

00:15:36: Die haben noch wieder irgendwelche Rückfragen gestellt.

00:15:39: auch die hat natürlich Cloud beantwortet was die Architektur betrifft und die genannten Pakete und Python-Version und whatever was alles installiert werden muss.

00:15:51: Und die haben wir es dann gemacht!

00:15:53: Aber mit Cloud ist erste Deployment gestartet.

00:15:56: Da hat man dann genau gesagt, okay, du brauchst die Programme und so schiebst es da drüber.

00:16:02: Und somit ist dann bis erste Mal die App auf unserem Server gelaufen.

00:16:07: Jeder Kollege, der einen Login hatte, konnte sich einloggen und das war halt dann schon so eine Moment mit... Wow!

00:16:14: Keine Ahnung.

00:16:14: wie vor einem Monat hatte ich keine Ahnung, wie das funktioniert.

00:16:19: Und jetzt gibt's einfach eine App, die Kollegen öffnen können auf ihrem Laptop und damit arbeiten.

00:16:24: Das war schon auch ein sehr, sehr cooler Moment

00:16:27: Wahnsinn.

00:16:28: Nutzt du noch irgendwas anderes außer Claude?

00:16:31: Also redest Du über Whisper Flow zum Beispiel oder tippst Du, wie ist die Interaktion?

00:16:38: Ich habe es versucht ehrlich gesagt, ich hab´s wirklich versucht.

00:16:41: Ich hab' Mac-Whisper versucht und der Whisper flow versucht aber für mich fühlt sich's einfach nie gut an in meinem Computer zu sprechen.

00:16:50: Es fühlte sich für mich nicht intuitiv an, für mich ist das Mittel der Wahl einfach die Tastatur.

00:16:55: Ich weiß nicht, ob es dem geschuldet ist, dass es einfach Büroalltag mit anderen Kollegen ist und das eigentlich nicht so in unserer Kultur ist da mit dem Computer zu sprechen.

00:17:04: Aber es fühlt sich für mich einfach nicht angenehm an.

00:17:07: Ich schreibe das lieber!

00:17:09: Und gab's auch mal Momente wo du gedacht hast lasst mich in Ruhe?

00:17:14: Das kann doch wohl nicht wahr sein.

00:17:16: wie kann man so dumm sein?

00:17:19: also zum System weniger zu dir.

00:17:24: Ja, die gab's tatsächlich.

00:17:25: Also es war schon gerade zu Beginn wo das Management von Kontextfenster und von Funktionen, von Entscheidungen, die getroffen wurden und das Framework noch nicht so steht wird das zum Teil wirklich schwierig.

00:17:43: Du fangst dann an dich im Kreis zu drehen wenn du irgendeine Dann sagen wir so, es ist ja relativ schnell so achtzig Prozent der App irgendwie zu bauen.

00:17:52: Es geht dann oft in einer Session oder vielleicht zwei Sessions und da ist man wirklich schnell.

00:17:57: Aber man verliert sich dann wirklich oft in Zähnigkeiten wenn die Fenster nicht richtig allein sind, wenn die irgendein Header eine andere Schrift hat oder irgendwas... Und das ist dann oft wirklich so das Framework nicht passt, Entscheidungen nicht festgehalten wurden sind, Design Tokens nicht ebweit hinterlegt sind.

00:18:21: Du änderst dann was und sagst okay, dann machen wir das, dann wird auch irgendwas anderes mit geändert, was gar nicht so im Scope war und das hat zum Teil wirklich schwierig gemacht.

00:18:32: Also das ist dann wirklich das wo man lernt mit Cloud.md zu arbeiten.

00:18:38: oder Es gibt dann in meinem Projekt eine eigene Decisions.md, wo drinnen steht warum habe ich gewisse Entscheidungen getroffen?

00:18:50: und das macht das Ganze schon sehr viel einfacher wenn man einfach gewisse Leitlinien vorgibt aber das muss man glaube ich einfach... Das ist Löhrling bei Duhin.

00:19:01: Man weiß es vorher überhaupt nicht wenn man sowas noch nie gebaut hat.

00:19:05: Wie ist denn das?

00:19:06: Also ich hab jetzt mit den MD-Files.

00:19:10: Mir hat jemand gesagt, man müsste in MD- Files denken.

00:19:14: Jetzt habe ich vorhin eine größere Anfrage für so ein Konzept an eine KI gestellt und dann wird mir hier gesagt no markdown skills So I write it directly.

00:19:27: also warum brauche ich MD-files?

00:19:33: Also MT-Files haben meines Erachtens den Vorteil, dass sie lesbar sehr gut sind für die KI und das ist egal welches Modell man verwendet.

00:19:43: Ich habe sie bei mir zum Beispiel so aufgebaut, dass ich einen Template Ordner habe, den ich einfach Agent Harnes nenne auch wenn es keinen Strenn genommen ist wo unterschiedliche MT- Files drinnen sind.

00:19:55: Es hinterlegt wie arbeite ich gerne mit Cloud Code?

00:19:58: Welche Sprache spreche ich?

00:20:00: welche Tonalität wer bin ich?

00:20:03: Und so ist eine kleine Startbrotatur hinterlegt, wo man dann kurz durchgeht bei einem neuen Projekt.

00:20:08: Worum geht es überhaupt?

00:20:10: Welche MD-Pfeils brauche ich um Entscheidungen festzuhalten?

00:20:14: und das gibt sehr viele Überschneidungen.

00:20:16: mit diesem Second Brain, die sehr viele Leute jetzt verwenden kann man dann auch mit Wissensgrafen aufbauen oder obsidianfähig usw.

00:20:25: Und für das ist es sehr gut.

00:20:27: Es kommt aber immer darauf an was wir machen.

00:20:29: wie für die Ausgabe bin ich am besten gefahren, wenn ich html-File einfach verwendet habe.

00:20:35: Ich bin jetzt da mit allen was sich über Karrierstellen, egal ob das Reports sind, ob es Konzepte, Präsentationen oder whatever sind... Bin weggegangen vom mach mal eine Powerpoint draus oder irgendwas.

00:20:50: Es ist alles nur htmail.

00:20:53: Die htmail kann man dann abspeichern aus pdf und das funktioniert in den meisten Fällen perfekt.

00:20:59: Aber MD-Feile, sie haben noch nichts Besseres gefunden um eben diesen Kontext zu managen.

00:21:05: Das funktioniert einfach sehr gut wenn man sich dann auch an Anzeigeprogrammen biopsiedeln oder dergleichen runterlegt sind.

00:21:13: MD-Files ist auch wesentlich schöner anzuschauen als einfach nur wenn wir es mit den Mälen teufeln und man kann dann auch, weiß ich nicht, Symbole drinnen haben unterschiedliche Formatierungen, Tabellen und dergreichen Und für das funktioniert es eigentlich sehr, sehr gut.

00:21:31: Da kann alles drinstehen oder Kontext drinnen stehen und da kann Wissensdaten zu Kunden, zu Lieferanten, Projekten... ...und das funktioniert mit Cloud Code sehr gut!

00:21:43: Hat euch den Vorteil wenn Cloud Code eines Tages nicht mehr funktioniert?

00:21:47: Keine Ahnung, dann droppe ich jetzt das Modell zu uns nicht ausliefern darf oder keine Ahnung.

00:21:51: Dann kann man ganz einfach ein Andrecker innehmen oder irgendein Open Source Agent und der kann genauso damit arbeiten.

00:21:57: Christoph vielen herzlichen Dank fürs Teilen!

00:22:00: Hast du noch eine Sache die du in den kommenden Monaten noch bauen willst?

00:22:04: Also ist das Thema abgeschlossen für dich oder wirst Du schon dabei noch mehr zu machen?

00:22:10: Arbeiten schon verschiedene Agents jetzt für Dich.

00:22:16: Wie wäre es, wenn wir in sechs Monaten noch mal sprechen würden?

00:22:20: Es gibt gerade einige Projekte in der Pipeline auch privater Natur.

00:22:24: Ich bin gerade mit einem Kollegen oder mit einem Freund an Bekannten dabei eine App zu bauen und da möchte ich aber jetzt noch nicht mehr dazu sagen.

00:22:34: Und auch im professionellen Kontext ist das nie fertig eigentlich.

00:22:37: Es gibt unterschiedliche Module.

00:22:39: Ich habe schon gesagt, dass es einen Operator gibt, dann gibt's auch das Zeitmanagement, es gibt schon Dokumentenmanagement Analyse, Datenbank für Labortätigkeiten und Berichte.

00:22:50: Es ergibt sich immer irgendwas.

00:22:52: Die Kollegen kommen dann mit einem neuen Einfall daher, der schlau ist – und dann schaut man wie kann man das umändern?

00:22:59: Der nächste logische Schritt werden auch die Oberfläche so anzupassen, dass es auch mit einem Tablet gut zu steuern ist.

00:23:06: Also langweilig wirds definitiv nicht!

00:23:08: Ja und irgendwann, dass die Maschinen damit reden oder?

00:23:13: Das wäre dann natürlich der Endauspaustufe.

00:23:15: Aber ich glaube das haben wir noch länger nicht.

00:23:18: Das wird nicht dran.

00:23:18: Da muss ein

00:23:19: paar kleine Teile auf Amazon bestellen und dann ist das Ding fertig!

00:23:24: Vielen herzlichen Dank, das war wirklich super.

00:23:27: Wenn ihr auch mal erzählen wollt wie ihr so mit KI arbeitet was ihr gebaut habt einfach anmelden auf tokemate.ai-demo.

00:23:36: wir hören uns wieder am Dienstag oder am Donnerstag.

00:23:38: bis dann

00:23:39: Peace!

00:23:40: Herzlichen Dank ciao ciao.

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